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Unverkennbar inspiriert von der Heldin aus der Zauberflöte von Mozart steht der Name PAMINA im badisch-pfälzisch-elsässischen Grenzraum für die drei Teilräume, die sich hier an der deutsch-französischen Grenze für grenzüberschreitende Kooperationen zusammengeschlossen haben : Palatinat (Pfalz), Mittlerer Oberrhein (Baden) und Nord Alsace (Nordelsass). Diese grenzüberschreitende Region am nördlichen Oberrhein wird naturräumlich eingefasst vom Schwarzwald im Osten und den Nordvogesen und dem Pfälzerwald im Westen. Sowohl die Bevölkerung (1,5 Mio Einwohner) als auch die Wirtschaftskraft sind tendenziell ungleichgewichtig über den 6.000 km2 großen Raum verteilt. Weist die badische Region Mittlerer Oberrhein eine mittlere Bevölkerungsdichte von 450 Einw./km2 auf, so werden in der Südpfalz gerade 195 Einw./km2 und im Nordelsass sogar nur 124 Einw./km2 gezählt. Noch deutlicher treten die räumlichen Disparitäten in Bezug auf die Wirtschaftskraft (Bruttowertschöpfung) zutage mit einem Verhältnis von 12 (MI) : 3 (PA) : 1 (NA). Diese Situation spiegelt sich auch in der Verteilung der Arbeitsplätze wider. Annähernd 16.000 Grenzgänger aus dem Nordelsass passieren tagtäglich Lauter und Rhein, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, und auch aus der Südpfalz gehen zahlreiche Erwerbstätige einer Beschäftigung auf der anderen Rheinseite nach.
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