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Magali Daverton, Unterpräfektin von Wissembourg, und Landrat Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim, haben dieser Tage in Wissembourg durch Abzeichnung des Arbeitsprotokolls die Instandhaltungsarbeiten an der deutsch-französischen Grenze zwischen Lauterbourg und Wissembourg offiziell für beendet erklärt. Die Verpflichtung zur Instandhaltung der Grenze geht zurück auf den Deutsch-Französischen Vertrag vom 14. August 1925.
Dieser Vertrag ist Grundlage für die nun durchgeführten Grenzarbeiten zwischen Lauterbourg und Wissembourg : Neuvermarkung fehlender Grenzsteine, Erneuerung beschädigter Kennzeichnungen, Aufrichtung schief stehender Grenzsteine. Die Instandhaltung der Grenzsteine ist unverzichtbar, da diese immer wieder durch Geländebewegungen oder Wurzeln verschoben werden oder auch durch Holzfäller und Landwirte, wenn sich die Grenzsteine dem schweren Gerät in den Weg stellen. Seit 1826 markieren an die 706 Grenzsteine aus Sandstein, jeder 300 - 400 kg schwer, präzise den Grenzverlauf zwischen den beiden Ländern. Die ältesten unter ihnen sind auf der einen Seite mit einem B für Bayern gekennzeichnet und auf der anderen Seite mit einem F für Frankreich. Ïn Zeiten der Annexion Elsass-Lothringens durch das Deutsche Reich, zwischen 1870 und 1918, wurde das F in ein E für Elsass abgewandelt. Später wurde das E wieder zugunsten des F entfernt. Die jüngsten Grenzsteine schließlich zieren die Buchstaben D und F für Deutschland bzw. Frankreich. Künftig sollen aus Kostengründen einfache Abzeichen aus Verbundmaterial zum Einsatz kommen. |
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